Flachplane oder Hochplane: Welche Anhängerabdeckung passt?
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Wer Anhängerzubehör verkauft, bekommt diese Frage regelmäßig gestellt: Soll es eine Flachplane oder eine Hochplane sein? Die Antwort hängt in erster Linie von der Ladung und dem Anhängertyp des Kunden ab – hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale für die Beratung im Handel.
Flachplane: Der Standard für flache Ladung
Flachplanen liegen, wie der Name sagt, flach oder mit geringem Überstand auf der Ladefläche auf. Sie eignen sich für Anhänger, die Baumaterial, Möbel, Geräte oder anderes Stapelgut mit niedriger Bauhöhe transportieren. Der Vorteil: Flachplanen sind in der Regel günstiger in der Herstellung, leichter zu handhaben und reichen für die meisten klassischen Anhänger-Anwendungen völlig aus.
Hochplane: Mehr Volumen, mehr Schutz
Sobald Kunden sperrige oder hoch gestapelte Ladung transportieren – etwa bei Umzügen, Gartenabfall oder losem Schredder- und Dämmmaterial – kommt die Hochplane ins Spiel. Sie ist an mehreren Seiten hochgezogen und bietet dadurch deutlich mehr Ladevolumen unter einer wasserdichten Abdeckung. Hochplanen benötigen meist zusätzlich Planenbügel als Gestänge, damit die Plane nicht durchhängt.
Worauf es bei der Kundenberatung ankommt
Neben Flach- oder Hochplane sollten Sie Ihre Kunden auch auf folgende Punkte hinweisen: das Außenmaß der Plane inklusive Überhang, die Materialstärke (550 oder 650 g/m² PVC) je nach Beanspruchung, sowie den Abstand der Ösen für die Befestigung. Passt keine Standardgröße, lohnt sich der Hinweis auf eine Anfertigung nach Maß – dazu mehr in unserem separaten Ratgeber-Artikel.
Im Zweifel gilt: Lieber eine Nummer größer wählen als zu knapp bemessen, damit die Plane sicher über die Ladung reicht und ausreichend Überhang für die Ösen-Befestigung bleibt.